Tag 4, Glenbrittle Pools – Dunvegan

Geschrieben von Manuel Faessler
Nach einer unruhigen Nacht und einem Morgen, der uns mit schlechtem Wetter (mit „schlechtem Wetter" könnte man in diesem Bericht ein Trinkspiel versuchen ... oder lieber doch nicht, zu gefährlich) begrüßte, entschlossen wir uns die Talisker Distillery in Carbost anzuschauen um so der Feuchtigkeit von oben zu entgehen. So ein Gläschen Whisky am Morgen hat auch was ...

So motiviert und mit ein paar Prozenten mehr im Laderaum fuhren wir nach Norden in Richtung Neist Point. Diese Landzunge mit darauf stehendem Leuchtturm wird in diversen Fotografie-Foren als „must-see" gelobt, und so konnten wir ihn uns nicht entgehen lassen. Über einen befestigten Weg (den sicher ein Typ geplant hat, der am Morgen das eine oder andere Gläschen schottisches Wasser getrunken hat) konnte man den verlassenen und dem Verfall preisgegeben Leuchtturm erreichen. Meiner Meinung nach ist dieser Leuchtturm die Anfahrt nicht wert, allenfalls die Klippen und die nestenden Vögel darauf (Sterntaucher, Möwen, ...) sind noch interessant.

Auch die Luftfeuchtigkeit war der Meinung wir sollten weiterfahren, also fuhren wir immer der Küste entlang (so gut es ging – gibt eh nur eine Strasse in die Richtung) nach Norden. Geendet hat diese Fahrt dann in Dunvegan, wo wir beschlossen ein Zimmer zu finden, um die komischen Gerüche (mich?) mal aus dem Transit zu bringen. Nach einer kleinen Erfrischung machten wir uns auf zum „Giant MacAskill Museum", das von Peter MacAskill (Danny MacAskills Vater – wer den nicht kennt, sollte ihn mal schleunigst auf youtube suchen) geführt wird.

Nach dem Museumsbesuch und einem kurzen Plausch mit Peter zogen wir los, um in dieser Stadt (mit geschätzten 100 Einwohnern) ein Abendessen zu finden. Was ich absolut nicht erwartet hätte: wir fanden das (zumindest für mich) kulinarische Highlight dieser Reise im Restaurant „Old School" (www.oldschoolrestaurant.co.uk). Nach einer genialen Fasanenbrust, einem nicht weniger genialen Nachtisch und ein-zwei Lebenswässerchen gingen wir quer durch die Stadt (ganze 5 min) zurück zu unserem Zimmer.

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