Schottland 2016 - Oban-Fort William

Geschrieben von Manuel Faessler
Oban, River Orchy, Glencoe bis Fort William
 
Frisch ausgeruht gings dann auf einer malerischen Strasse entlang dem Loch Etive und dem Loch Awe in Richung Inland weiter, wobei ich dieses Mal darauf achtete, die „Old Military Road“ entlang des River Orchy nicht zu verpassen (ist mir vor zwei Jahren passiert). Ich fuhr dann trotzdem noch vorbei, und musste wieder ein Stückchen zurück ... das war es aber wirklich wert, denn das Tal des River Orchy ist wirklich sehenswert. Immer wieder kommt man an Stellen vorbei, wo sich der Fluss (Bach?) seinen Weg durch Gesteinsplatten gebahnt/geschnitten hat, was immer wieder schöne Felsformationen geschaffen hat. Leider war Fotografisch nicht allzuviel zu machen, da dieser Tag ausnahmsweise mal ziemlich eintönig bedeckt war, und so der Himmel dadurch recht langweilig erschien.
 
Nach dieser tollen Strecke haben wir es uns am Westende des Loch Tulla gemütlich gemacht und ein passendes Nachtlager gesucht. Da es erst Mittag war, haben wir uns entschlossen noch eine kleine „Sporteinheit“ einzulegen und das Loch Dochard zu suchen, das lt. Karte ca. 4km entfernt liegen sollte. Am Anfang noch auf einem Kiesweg unterwegs wurde ziemlich schnell ein sumpfiger Pfad draus, der jeder Biegung des „Abhainn Shira“ folgte und uns ab und zu nötigte, gewagte Sprünge einzulegen, oder wieder mal die Schuhe auszuziehen um den Bach zu queren ... am Schluss kamen dabei für den Hinweg mehr als 7km raus (GPS-Uhr weiss es genau). Dafür war dann das Loch Dochard wirklich schön und defintiv den Marsch wert, auch wenn die fotografische Ausbeute aufgrund des immer noch langweiligen Himmels nicht wirklich groß ausfiel. Nach einer kleinen Rast machten wir uns auf den Rückweg und haben uns geschworen, in Zukunft doch wieder was zu trinken mitzunehmen ... egal wie kurz der Weg auf der Karte auch scheint ... ;-) .
 
Am Abend durften wir dann zum ersten Mal so richtig unter den Midges leiden und das Kochen des Abendessens wurde zu einer ziemlichen Tortur ... und auch die Nachtruhe vorverlegt, um diesen lästigen Viechern zu entkommen.
 
Am nächsten Tag sind wir relativ früh auf, um weiter durch das wunderschöne Glencoe nach Fort William zu fahren, wo wir uns wieder mit Vorräten eindecken wollten, und ein schönes Plätzchen als „Base Camp“ für die Besteigung des Ben Nevis suchen wollten. Dort angekommen, haben wir den Plan gleich mal verworfen, da dieser Berg anscheinend so beliebt ist, dass sie da in Busladungen gruppiert rauf marschieren ... nicht wirklich was für uns.
 
Darum haben wir uns entschieden, diesen Tag zum „Fahrtag“ umzuwandeln und sind gleich zur Isle of Skye weiter gefahren ... diese Touristen wollten wir uns wirklich nicht antun.
 
Ein paar Eindrücke zu diesem Abschnitt:
 
 
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