Packliste Thailand 2017

Geschrieben von Manuel Faessler
Hallo Zusammen,
 
da ich öfters gefragt werde, was ich denn für diverse Shootings an Equipment mitnehme, um für diverse Sachen gerüstet zu sein, habe ich beim Packen für die Thailandreise extra für euch mitgeschrieben und eine „Packliste“ erstellt, die ich euch nun zeigen möchte. Ich werde auch in ein- zwei Sätzen noch erklären, warum ich Dieses oder Jenes mitgenommen habe. Am Schluss werde ich auch noch kurz Zusammenfassen, was mir noch gefehlt hätte, bzw. was ich nicht mehr mitnehmen würde.
 
Ich habe euch auch zusätzlich Links zu den Sachen vorbereitet (Bezeichnungen der Teile sind verlinkt), damit ihr auch exakt die Gleichen Teile erwischt, die ich dabei hatte ... diese Links sind sogenannte „Affiliate-Links“ auf Amazon, d.h. wenn ihr die Links anklickt und das Teil dann auch kauft, bekomme ich einen kleinen Prozentsatz davon als Provision (natürlich ohne, dass der Artikel für euch dadurch teurer wird). Indem ihr diese Links nützt, könnt ihr mich und diesen Blog ein wenig unterstützen, da ich ansonsten komplett „für lau“ schreibe ... und auch nicht von irgeneiner Firma gesponsert oder unterstützt werde, was wiederum heißt, dass ihr in meinem Blog immer meine ehrliche, nicht „geschmierte“ Meinung zu lesen bekommt.
Die Packliste ist für die in meinem Blog (Link) beschriebene Reise ... ich hatte also eine relativ genaue Vorstellung davon, was ich vor die Linse bekommen würde und habe mein Gepäck darauf abgestimmt.
 
Kameras/Linsen
 
Hier habe ich im Prinzip die Canon 5D IV als Hauptkamera und die Canon 5DsR als Backup-Kamera mitgenommen, falls der 5DIV etwas zustossen sollte (im Nachhinein ein Wunder, dass ich sie nicht gebraucht habe). Auf so eine Reise würde ich nie ohne Backup-Kamera gehen, es war also sehr wichtig für mich!!
 
Bei den Linsen habe ich meine vertraute Sigma-Reihe 35mm, 50mm und 85mm, jeweils f1.4 Art mitgenommen, welche für mich bei ca. 90% meiner Bilder zum Einsatz kommen ... dazu noch das 100mm Macro, falls es einmal extrem close-up werden sollte (da das 85mm doch eine relativ große Mindestfokus-Distanz hat), und das 70-200 als Backup für das 85er bzw. auch, falls ich die Chance für etwas „Street-Fotografie“ bekommen sollte (was nicht der Fall war).
 
Zusätzlich dazu hatte ich noch meine kleine Instax dabei, weil es einfach immer wieder Spass macht, „etwas anders“ zu fotografieren ... 😉
 
 
 
 
Speichermedien
 
Was die Speicherkarten angeht, habe ich keine besonderen Vorlieben ... ich habe einfach der Reihe nach immer wieder welche gekauft, und diese sind im Moment bei mir im Einsatz. Dazu möchte ich noch sagen, dass ich immer eine CF- und eine SD-Karte parallel verwende (beide Kameras können das) und ich auf die CF-Karte die RAW-Dateien schreibe und auf die SD-Karte JPG-Dateien ... einfach nur als Sicherung. Ich nütze aber dennoch nicht die Möglichkeit auch auf die SD-Karte RAW-Dateien zu schreiben, da die Kamera dann die Daten nicht mehr verarbeiten kann, wenn ich viele Bilder in schneller Folge shoote.
 
Ein für mich nicht unerhebliches Teil sind die Schutzboxen für die Karten. Wer kennt nicht die kleinen Kunststoffhüllen, die dann in jede Rucksackritze kriechen, wenn man sie braucht und zudem keinen wirklichen Schutz darstellen? Nun, diese Boxen schon ... sehr robust und auch Wasserdicht, mit dem kleinen Nachteil, dass sie auch etwas Platz wegnehmen.
 
Wo ich nun richtig „paranoid“ bin, ist die Datensicherung ... ich hatte leider schon Ausfälle bei Festplatten und schon Teile von Shootings verloren, deshalb passiert mir das sicherlich nicht wieder. Ich sichere die Bilder des Tages jeden Abend wie folgt:
 
1) Ich kopiere (nicht ausschneiden) die CF- und SD-Karte auf eine Festplatte
2) Ich kopiere die Bilder ein zweites Mal von der CF- und SD-Karte auf eine weitere Festplatte und lösche die Karten (formatieren)
3) Ich dupliziere eine Festplatte auf die dritte Festplatte
 
So gesichert teile ich die Festplatten während des Reisens auch noch auf ... eine Festplatte (die Samsung eignet sich super – schön klein und leicht) transporiere ich am Körper, eine geht ins Handgepäck und eine geht ins Hauptgepäck ... so stelle ich sicher, dass min. 2 Platten immer mit mir reisen, und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass beide zeitgleich das zeitliche segnet, habe ich noch die dritte Platte im Hauptgepäck als Backup ...
 
 
Anderes Zubehör
 
Diese Dinge treten gegenüber der Kamera und Linsen natürlich in den Hintergrund, aber sind sehr hilfreich. Der angeführte Rucksack leistet mir nun seit fast 4 Jahren treue Dienste und erfüllt für mich sehr wichtige Randbedingungen. Erstens hat er Handgepäckabmessungen (gerade noch), was für mich Bedingung für einen Rucksack ist, da ich wie gesagt, mein wichtiges Equpiment nicht einchecken will. Zweitens ist die Innenaufteilung des Hauptfaches frei konfigurierbar und kann somit an die „Ladung“ angepasst werden. Drittens hat der Rucksack sehr viele kleine Seitentaschen um Dinge wie Kabel, Putztücher, etc. geordnet zu verstauen. Weiters hat er auch ein relativ geräumiges Laptop-Fach in das auch noch die Kabel verstaut werden können ... und last but not least ist er auch noch relativ angenehm zu tragen.
 
Was ich auch noch dabei hatte, war der Sun Sniper Strap, ein sehr guter Kameragurt um die Kamera auch über längere Zeit umhängenzu haben und noch dazu „diebstahlsicher“... ein ColorChecker Passport zum erstellen von Farbprofilen und ein Reinigungskit (war jeden Tag im Einsatz). Noch dazu eine Displaylupe, um die Bilder auch bei grellem Sonnenlicht an der Kamera zumindest etwas beurteilen zu können.
 
 
Andere „Reisehelfer“
 
Was bei mir auf keiner Reise fehlen darf, ist natürlich ein Reiseadapter ... bei so viel Elektrik, die geladen werden will eigentlich selbstverständlich ... dennoch habe ich ihn schon mal vergessen ...
 
Zum Shooten verwende ich auch gerne Musik und habe deswegen eigentlich immer Bluetooth-Boxen dabei ... diese hier ist zudem noch wasserdicht und fungiert auch als Powerbank ... eine gute Kombi ... 😉
 
Und für die langen Flüge dürfen gute und angenehme Kopfhörer natürlich nicht fehlen ... nehmen zwar etwas Platz weg, aber dafür kann ich sie auch über längere Zeit tragen, ohne dass mir davon die Ohren schmerzen.
 
Laptop – so alt, dass ich keinen Link posten möchte (hilft euch eh nicht)
Tablet – so alt, dass ich keinen Link posten möchte (hilft euch eh nicht)
 
Abschließende Gedanken
 
Wie immer gibt es auf solchen Reisen Ereignisse, die man nicht vorhersehen kann, und für die man entsprechend nicht gerüstet ist ... und natürlich schleppt man meist auch Sachen mit, die man nicht gebraucht hat. Ich darf mich mittlerweile doch schon als relativ erfahrenen „reisenden Fotografen“ bezeichnen und deswegen gibt es bei mir auch nicht mehr wirklich viel ... zu viel hatte ich dieses Mal den Sniper Strap, den Color Checker und die Displaylupe dabei ... und würde von diesen Dingen wahrscheinlich nur noch den Color Checker wieder einpacken ... ganz einfach, weil er keine Platz wegnimmt, und bei schwierigem Licht sehr hilfreich sein kann.
 
Gefehlt hat nicht wirklich etwas, allerdings hatte ich zuwenig Reinigungsutensilien dabei (alles da, aber zu wenig) ... Brillenputztücher (feucht) sowie Microfasertücher waren nach der genaueren Reinigung nach dem zweiten Tag alle verschmutzt oder aufgebraucht ... danach musste ich mir mit angefeuchteten Papiertaschentüchern behelfen, was immer so ne Sache ist ... ☹ Ansonsten fällt mir eigentlich nichts ein, das ich vermisst hätte, oder anders machen würde ...
 
So, das wars auch schon von meiner Seite... falls ihr dazu noch Fragen habt, könnt ihr sie gerne hier als Kommentar stellen, oder mir auch eine mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben. Würde mich freuen, wenn ihr mir erzählt, wie ihr packt, bzw. was ihr zusätzlich zu meiner Liste unbedingt mitnehmen würdet ... man lernt ja bekanntlich nie aus ... 😉
 
Cheers,
Manuel

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